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Verfilmungen von Spielen und "verspielung" von Filmen
#1
Hiho

Spiel-> Film:
Na gut, eigendlich fällt mir als einziges Beispiel gerade Prince of Persia ein.
Ich finde, die Idee ist vielleicht nicht übel, aber ich finde, ein Film sollte z.b. an Prince of Persia angelehnt sein, aber nicht danach benannt werden - denn dann würde ich eine detailgetreue Verfilmung des Spiels erwarten, was (ich hab den Film nicht gesehen will ich an dieser Stelle mal sagen) vermutlich nicht der Fall sein wird - denn wer guckt sich 2.5 Stunden ein recht handlungsfreies hüpfen, klettern, an Wänden laufen und ein wenig mit dem Schwert fuchteln an. An sich war die Geschichte des Spiels nämlich nicht so spannend. (Manche würden jetzt von künstlerischer Freiheit reden, aber wenn ich das letzte Abendmal von Dürer abmale und jene Personen auf der Tribüne in einem Eishockeystadion platzieren würde, wäre das ja auch etwas ganz anderes, künstlerische Freiheit hin oder her - so sehe ich das zumindest.)
An sich ja eine interessante Idee, sich die Geschichte eines Spiels heraus zu suchen, und dann einen Film darauf basierend zu machen. Aber wieso dann so ein Geschichsfreies Spiel? Nunja, das ist eh Sache des - naja, von wem eigendlich - Drehbuchautor oder was auch immer. Also ich persönlich finde, es gäbe weitaus bessere Spiele zum verfilmen - Gothic z.b. - Grafisch nicht der Hammer (ich mein jetzt das 1er), Spielerisch und vorallem von der Geschichte sehr gut, geschichtlich meines erachtens eher Filmreif als Prince of Persia.

Jetzt noch die andere Variante - Film -> Spiel
Die Strategie dahinter ist glaub ich einfach nur, auf der Welle eines erfolgreichen Filmes mit zu reiten, indem man ein Spiel draus macht und doppelt verdient. Manchmal ist dabei vielleicht ein recht gutes Spiel draus geworden, aber es hat wiederum den Nachteil, dass man eine vorgeschriebene Handlung hat und nur das machen kann, was im Film auch passierte. Das "Problem" ist in meinen Augen aber, dass, zumindest bei manchen Spielen wie dem Herrn der Ringe, der Film auf nem Buch basiert, und schon sehr viel Handlung weggekürzt wurde, und dann ein Spiel davon gemacht wird, bei dem wiederum Handlung aus dem Film gelassen wurde, sodass kaum noch was übrig ist. Gerade das, was man nicht im Film gesehen hat zu spielen, wäre in meinen Augen doch das Interessante!

So - bei dem ganzen Schreiben hab ich mich ein wenig selbst verwirrt und inzwischen vollkommen vergessen, worauf ich eigendlich hinaus wollte und wieso ich das alles eigendlich geschrieben habe Laughing - aber naja, ich glaube es war irgendwas in dieser Art:
Was haltet ihr von beiden Varianten und was wären laut euch Spiele die sich gut als Film machen würden und Filme, die ein gutes Spiel abgeben würden?

MfG Lörr
Verkaufe: derzeit nichts.
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#2
Hi. Ich hab gerade nur ein Film im Kopf, der nach einem Spiel benannt worden ist: Hitman.
Fand den Film ganz okay, aber mehr auch nicht. Die ganze Musik, das ganze Feeling was man bei dem Spiel hat... alles geht verloren. Diejenigen, die zuerst den Film gesehen haben und anschließend das Spiel spielen, werden sich warscheinlich wundern, was das Spiel denn mit dem Film zutun hat. Außer vielleicht die Kleidung und der "Beruf" des Hitman's.

Andersherum ist es noch viel Schlimmer. Ich errinere mich mal ein "The Fast and the Furious"-Spiel gespielt zu haben ... jedoch weiß ich noch, dass ich es maximal 2 Minuten gespielt habe und anschließend wieder zur Videothek zurückgebracht habe. Nein danke... dann Spiel ich lieber Gran Turismo (oder WR2 Wink )

Ich denke, dass es denen eh nur darum geht, möglichst viel Geld zu machen. Wenn die verantwortlichen jedoch mehr auf das Feeling oder die Story achten würden, würden sie warscheinlich noch mehr Geld machen und die Fans zufrieden stellen.

Das ist warscheinlich auch der Grund, warum ich mir nie Spieleverfilmungen angegucke (bis auf das oben angegebene Beispiel).

Gruß, Matt
[Bild: 010611sigSN5NF.png]
//Matt: Race Class ID: 570-577, Menu Class ID: 568-575, Sound ID: 560-575
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#3
Die Verfilmung von Spielen ist in den letzten Jahren extrem populär geworden. Das ein solcher Film jedoch im Grunde immer nur Ansatzweise die Geschichte des Spiels, sofern überhaupt vorhanden, nutzen und umsetzen kann, sollte klar sein. In einem Spiel agiert man interaktiv, also muss die Geschichte anders erzählt werden als bei einem passiv konsumierten Film.
Es gibt aber auch zahlreiche Beispiele von Filmumsetzungen die auf Spielen basieren, bei denen eher null Geschichte vorhanden war, was es also noch fragwürdiger macht, davon überhaupt einen Film zu machen.
Hier seien nur Doom und Far Cry genannt. Beides Spiele ohne jeglichen Tiefgang und die Filme sind es ebenfalls.

Zwar auch ein sehr unterschiedlich betrachteter Fall, aber dennoch für mich mit eine der besten Umsetzungen in dieser Art, sind die Tomb Raider Filme. Sie reichen, wenn auch Artverwandt, nicht an Indiana Jones heran. Welcher Film dieses Genres schafft das aber überhaupt? Dennoch sind alle Tomb Raider Filme gutes Popcorn-Kino, was ich als angemessene Umsetzung der Spiele bzw. Interpretation des Charakters Lara Croft, empfinde.

Anders herum sehe ich es jedoch kritischer. Die allerwenigsten Spieleumsetzungen schaffen es, einen Film annehmbar umzusetzen. Vielleicht aber liegt das auch einfach daran, dass nicht genug in eine Story investiert wird, denn man kann in einem Spiel auch wunderbar Geschichten erzählen. Ein wunderbarer Beweis ist Mafia 1. Zwar nur sehr lose auf Filmen (im Mafia Genre) basierend, aber dermaßen mitreißend und gut erzählt, dass es definitiv ein guter Film sein könnte.

Das aktuelle Problem insgesamt sehe ich jedoch eher darin, dass heutzutage vieles sehr leicht sein muss. Der Konsument muss nicht viel Hirnschmalz aufbringen um zu verstehen, worum es geht, egal ob Film oder Spiel. Genau darin liegt das Problem. Es wird nicht genug investiert um eine tolle Geschichte zu erzählen und diese passend umzusetzen, sondern es geht nur darum, viele Leute mit möglichst geringem Anspruch zu erreichen um schnell Geld zu machen.
Darunter leidet die Qualität sowohl von Film als auch Spiel.


Bis denne, Han Solo
Driving is life, I live to Drive!
[Bild: hankmoody_signatur.jpg]
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#4
Also Verfilmung von Spielen finde ich sehr interessant. Eben bestes Beispiel: Tomb Raider mit Lara Croft aka Angelina Jolie Smile

Aber da ich ein Nintendo Kind bin warte ich auf eine Verfilmung von Mario, Star Fox oder The Legend of Zelda Big Grin
Aber auch allgemein Verfilmung von PlayStation Spiele find ich nicht schlecht.
[Bild: aspb9dfd7fec5d9fjpg.jpg]
Zitat meines Vaters: ''Kevin, kannst du bitte aufhören, dir bei 250 in der Nase zu bohren ?''
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